Anta vom Chirsgarten
4. Juni 2013 - 22. Juli 2026
Ach Anta...
Anta kam am 4. Juni 2013 als vierter Welpe unseres ersten Wurfes im Chirsgarten zur Welt. Sie war ein fröhlicher, quirliger Welpe und zeigte schon früh (wie alle unsere Woodies), dass sie einen eigenen Willen hat. Im ganz positiven und besten Sinn!
Wir mussten so oft lachen, Anta war der Welpe, der sich hier am lautstarkesten beklagte, wenn etwas nicht so lief, wie Anta fand, dass es sein sollte. Was konnte sie rumkrakeelen! ;-)
Wurzel lies das komplett unberührt, sie war dann sofort zur Stelle, wenn es wirklich "um die Wurst" ging. Anta war hier unsere Quaaak-Tasche, sie hatte da schon klare Vorstellungen.
Am 5. August 2013 war dann der grosse Tag für unsere Viertgeborene, sie durfte zu ihrer Familie ziehen, lang ersehnt und viel geliebt.
Anta hatte zu jederzeit die Gewissheit, dass man ihr Wohl im Fokus hatte. Sie war der vielgeliebte Mittelpunkt der Familie. Sie hatte Riesenfreude am Agility oder grundsätzlich am Arbeiten, sie wurde gefördert und gefordert - bis ins hohe Alter - und das war genau richtig so.
In die Familie kam fast zeitgleich mit Anta auch Daliva, eine Ridgeback Hündin, die beim "Grosi" daheim war. Anta und Daliva - ein Traumpaar!
Anta war ein Freigeist - sie wusste, was sich gehört, hat aber dennoch, auf eine ganz liebenswerte und souveräne Art klar gemacht - die Regeln müssen Antagerecht sein. Und das wurde ihr gewährt.
Die Kunst, einen Hund zu führen - ihn aber in seinem Charakter wertzuschätzen und ihm auch seine Ideen, wo machbar, zuzugestehen, das ist hohe Schule. Bei Familie Anta war das so und das ist einfach ein Geschenk.
Anta hat die letzten Jahre beim "Grosi" gelebt, geliebt und begleitet trotzdem von der ganzen Familie. Das ist einfach ein grosses Geschenk.
Bis wenige Tage vor ihrem Tod war sie munter, fit und der Liebling im Quartier - freundlich mit allen Menschen, und freundlich und offen bei anderen Hunden, solange die "anständig" sind. Kromiverhalten pur!
Ein Hirntumor führte bei Anta zu epileptischen Anfällen, erstmals aufgetreten drei Tage vor ihrem Tod. Die Krebsdiagnose kam aus dem Nichts, brutal und tragisch. Anta musste nicht leiden und durfte, sorgsam begleitet und behütet, im Kreise ihrer Familie gehen.
Sie hatte ein reiches, erfülltes und mit Liebe gefülltes Leben - und bis drei Tage vor ihrem Tod keine Einschränkungen, 100% Lebensqualität und alles war gut. Was für ein Geschenk!
Wir sind traurig mit Antas Familie, wir denken an alle Zweibeiner und wünschen viel Kraft und Zuversicht - wir wissen, wie gross die Wunden sind, wenn unsere Kromis gehen.
Und wir denken an die liebe Anta - grüss mir Wurzel und Tuba im Regenbogenland und habt Spass zusammen. Anta, wir haben Dich lieb!


































